Zuhause abschalten: Tipps für mehr innere Ruhe

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Der Alltag ist für viele Menschen laut und überfordernd. Bei der Arbeit, im Straßenverkehr oder auch beim Einkaufen prasseln so viele Reize auf uns ein, dass wir immer aufmerksam, in gewisser Weise sogar ständig auf der Hut sind. Durchs Smartphone sind wir zudem jederzeit erreichbar und haben ständigen Zugang zu Social Media, News und anderen Inhalten, die wir, in jedem kleinen Leerlauf, sofort meinen, konsumieren zu müssen.

Für die mentale Gesundheit ist es jedoch ganz wichtig, einfach mal sein zu dürfen, Ruhe zu erfahren und Gedanken träge schweifen zu lassen. Das eigene Zuhause sollte ein Rückzugsort sein, der dabei unterstützt, runterzukommen und nicht nur körperlich, sondern auch geistig zu regenerieren. Diese Tipps können dabei helfen, es zu einem Ort der Entspannung zu machen:

Mehr Ordnung schaffen

Unordnung ist innerlich anstrengend und kann sogar das Cortisol-Level erhöhen. Zudem ist Unordnung häufig mental mit To-Dos verknüpft: Der Schmutzwäscheberg muss gewaschen werden, das dreckige Geschirr gespült, das Chaos auf dem Schreibtisch aufgeräumt werden. Solange diese Aufgaben nicht erledigt sind, bleiben sie im Hinterkopf und sorgen dafür, dass man nicht wirklich abschalten kann. Auch wenn man vermeintlich entspannt auf dem Sofa sitzt, gibt es ein ständiges „Ich müsste eigentlich noch …“.

Wer zuhause wirklich runterkommen möchte, sollte also dafür sorgen, dass möglichst alles sauber und ordentlich ist. Unser Gehirn verarbeitet permanent visuelle Informationen. Befinden sich sehr viele Gegenstände gleichzeitig im Sichtfeld, muss das Gehirn mehr Reize filtern. Visuelle Unordnung kann deshalb die Konzentration erschweren und das Stressgefühl erhöhen. Alles, was nicht mehr benötigt wird, kann rigoros ausgemistet werden. Oft nimmt Ungenutztes oder gar Defektes nur deshalb noch Platz in der eigenen Wohnung ein, weil das Entsorgen ein Problem darstellt. Sperrmüll anmelden oder zum Wertstoffhof fahren wird immer wieder aufgeschoben, korrekte Entsorgungswege sind vielleicht sogar unklar oder die Dinge sind einfach schwer und sperrig.

Ein professionelles Entrümpelungsunternehmen wie zum Beispiel Beräumfix in Berlin, kann dann eine wertvolle Unterstützung sein. Sich von altem Ballast zu trennen, kann unglaublich befreiend wirken. Je weniger Reize zu verarbeiten sind, desto leichter fällt Entspannung. Das bedeutet aber nicht zwingend, minimalistisch leben zu müssen. Es kann schon einen großen Effekt haben, Oberflächen frei zu halten, auf Schränke mit undurchsichtigen Türen statt Regale zu setzen und Kleinkram, der rumfliegt, in Ordnungsboxen oder Schubladen zu tun.

Für angenehme Düfte sorgen

Der Geruchssinn ist eng mit dem emotionalen Gedächtnis verbunden. Deshalb können bestimmte Düfte sofort beruhigend oder anregend wirken. Lavendel gilt beispielsweise als einer der am besten untersuchten entspannenden Düfte, während Zitrusdüfte gute Laune machen können. Aber Vorsicht: Ist der Duft zu stark oder künstlich, können Kopfschmerzen die Folge sein. Deshalb sind Duftkerzen oft gar keine so gute Wahl. Meist ist es besser, ganz geringe Mengen ätherischer Öle mithilfe eines Aroma-Diffusors zu nutzen, um die gewünschte Stimmung zu unterstützen.

Zimmerpflanzen aufstellen

Räume mit Pflanzen werden oft als angenehmer und entspannender wahrgenommen. Das hängt vermutlich mit einem evolutionären Effekt zusammen, dass natürliche Umgebungen dem Gehirn Sicherheit und Ressourcen signalisieren. Wir fühlen uns automatisch zur Natur hingezogen, weshalb zum Beispiel auch Waldspaziergänge so wohltuend sind. Insbesondere in der Stadt gibt es aber oft gar nicht so viele Gelegenheiten im Alltag, sich mit Pflanzen zu umgeben. Zimmerpflanzen können deshalb eine gute Option sein, um unser Stresslevel zu senken.

Wer keinen grünen Daumen hat, kann zum Beispiel den robusten Bogenhanf bei sich einziehen lassen. Er ist für seine luftreinigenden Eigenschaften bekannt und sehr pflegeleicht. Auch Efeutute, Gummibaum, Aloe vera oder Monstera können ohne großen Aufwand einen kleinen Dschungel für zuhause schaffen. Wer ein Haus mit Garten hat, kann sich natürlich auch dort einen Ort zum Entspannen einrichten, zum Beispiel eine Holzterrasse oder eine gemütliche Lounge-Area.